Struktur & Gremien

Die Organe und Gremien des Gesundheitsfonds Steiermark

Gesundheitsplattform

Die Gesundheits
-plattform

Zu den wesentlichen Aufgaben der Gesundheitsplattform zählen das leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierungssystem, die Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss des Gesundheitsfonds sowie die Auseinandersetzung mit Grundsätzen der Qualitätsarbeit, des Nahtstellenmanagements und der Gesundheitsförderung.

Die Gesundheitsplattform ist je nach Bedarf, aber jedenfalls zweimal jährlich einzuberufen. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen (sofern nicht anders vorgesehen). Bei Stimmengleichheit entscheidet die/der Vorsitzende.

Zur Überwachung der wirtschaftlichen Tätigkeit des Gesundheitsfonds hat die Gesundheitsplattform einen Wirtschafts- und Kontrollausschuss eingerichtet. In diesem Gremium werden der Voranschlag und der Jahresabschluss vorberaten.

Des Weiteren sind bei der Gesundheitsplattform zwei Fachbeiräte eingerichtet:

  • Der Fachbeirat für gendergerechte Gesundheit, der als interdisziplinär arbeitendes Fachgremium die Gesundheitsplattform unterstützt, damit diese ihre Aufgaben geschlechtergerecht wahrnehmen kann.
  • Die Qualitätssicherungskommission (QSK), die als institutions-, sektoren- und berufsgruppenübergreifendes Fachgremium die Gesundheitsplattform in qualitätsrelevanten Fragestellungen unterstützt.

Unter Einbindung von ExpertInnen und wesentlichen AkteurInnen aus dem Gesundheitswesen wird einmal jährlich die Steirische Gesundheitskonferenz abgehalten, deren Ziel die Weiterentwicklung der Gesundheitspolitik ist.

Die Gesundheitsplattform setzt sich aus 20 Mitgliedern sowie acht VertreterInnen verschiedener Institutionen zusammen. Den Vorsitz der Gesundheitsplattform führt der/die zuständige Gesundheitslandesrat/-rätin mit dem/der Landesstellenausschuss-Vorsitzenden der ÖGK als StellvertreterIn:

Mitglieder | Ersatzmitglieder: Gesundheitsplattform

Gesundheitslandesrat/-rätin

LR Dr.in Juliane Bogner-Strauß

4 weitere VertreterInnen des Landes

LH-Stv. Anton Lang

LAbg. Klaus Zenz | KO LAbg. Johannes Schwarz

LAbg. Barbara Riener | Dr. Matthias Pokorn

LAbg. Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.Dr.in rer.nat. Sandra Holasek | Dr. Michael Tripolt

4 VertreterInnen der Österreichischen Gesundheitskasse

Vinzenz Harrer | Dr.in Ingrid Totz

Ing. Josef Harb | Andreas Martiner

Mag.ª Andrea Hirschenberger | Mag. Robert De Montmorency

Dr. Ulrich Tumler

1 VertreterIn der bundesweiten Sozialversicherung

Dr. Wolfgang Seidl | Dir.in Christa Hörzer

1 VertreterIn des Bundes

Dr.in Silvia Türk | Mag. Gerhard Embacher, Mag. Thomas Worel

2 VertreterInnen der Ärztekammer Stmk.

Dr. Eiko Meister | Präs. Dr. Herwig Lindner

Dr. Norbert Meindl | Vizepräs. Dr. Dietmar Bayer

1 VertreterIn des Stmk. Gemeindebundes

LGF Mag. Dr. Martin Ozimic | Mag. Michael Neuner

1 VertreterIn des Städtebundes LG Stmk.

Bgm. Helmut Leitenberger | Hon. Prof. (FH) Dipl.-HTL-Ing. Mag. Dr. Gerd Hartinger, MPH MBA

1 VertreterIn der PatientInnen- und Pflegeombudsschaft Steiermark

Dr.in Michaela Wlattnig | Gabriele Steffen

2 VertreterInnen der Stmk. KAGes

Univ. Prof. Dr. Karl-Heinz Tscheliessnigg | Mag. Dr. August Gomsi

Dipl.KHBW Ernst Fartek, MBA | Mag. Dr. August Gomsi

1 VertreterIn der sonstigen FondsKA

Dr. Martin Piaty | Mag. Robert Schober

1 VertreterIn des Dachverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger (ohne Stimmrecht)

Lena Lepuschütz, Mphil MBA | Dr. Martin Meissnitzer-Faure

1 VertreterIn der Grünen (ohne Stimmrecht)

LAbg. Georg Schwarzl | KO LAbg. Sandra Krautwaschl

1 VertreterIn der KPÖ (ohne Stimmrecht)

KO LAbg. Claudia Klimt-Weithaler

1 VertreterIn der FPÖ (ohne Stimmrecht)

LAbg. Marco Triller BA | LAbg. Mag. Stefan Hermann

1 VertreterIn der Neos (ohne Stimmrecht)

LAbg. Robert Reif

1 VertreterIn der Wirtschaftskammer Steiermark (ohne Stimmrecht)

Dr. Martin Hoff

1 VertreterIn der Apothekerkammer Steiermark (ohne Stimmrecht)

Dr. Gerhard Kobinger

1 VertreterIn der Arbeiterkammer Steiermark (ohne Stimmrecht)

Mag. Alexander Gratzer

1 VertreterIn des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands (ohne Stimmrecht)

Mag.ª Marianne Raiger

1 VertreterIn des Fachbeitrats für gendergerechte Gesundheit (ohne Stimmrecht)

Lisa Rücker

1 VertreterIn der ÖGK, Landesstellenausschuss, Bereich Finanzen (ohne Stimmrecht)

Mag.ª Gudrun Brandl

1 VertreterIn des Landes, Abteilung 8 (ohne Stimmrecht)

Dr. Dietmar Müller

Landes-Zielsteuerungskommission

Die Landes-Zielsteuerungs-
kommission

Die Landes-Zielsteuerungskommission (kurz L-ZK) wurde mit der Gesundheitsreform 2013 als neues Organ des Gesundheitsfonds eingerichtet. Ihr gehören elf Mitglieder an, welche von Land (5), Sozialversicherung (5) und Bund (1) entsendet werden. Den Vorsitz führt der/die zuständige Gesundheitslandesrat/-rätin gemeinsam mit dem/der Landesstellenausschuss-Vorsitzenden der ÖGK als Co-Vorsitzende/n. Der Bund besitzt ein Vetorecht gegen Beschlüsse, welche gegen geltendes Recht, die beiden Vereinbarungen gem. Art. 15a B-VG, den Bundes-Zielsteuerungsvertrag oder Beschlüsse der Bundesgesundheitsagentur verstoßen.

Zu den wesentlichen Aufgaben der Landes-Zielsteuerungskommission zählen die Beratung der vierjährigen Landes-Zielsteuerungsübereinkommen und den dazugehörigen Jahresarbeitsprogrammen, der Regionale Strukturplan Gesundheit sowie die Beschlussfassung über die Verwendung der Mittel des Gesundheitsförderungsfonds.

Mitglieder | Ersatzmitglieder: Landes-Zielsteuerungskommission

Gesundheitslandesrat/-rätin

LR Dr.in Juliane Bogner-Strauß

4 weitere VertreterInnen des Landes

LH-Stv. Anton Lang

LAbg. Klaus Zenz | KO LAbg. Johannes Schwarz

LAbg. Barbara Riener | Dr. Matthias Pokorn

LAbg. Prof.in Dr.in Sandra Holasek | Dr. Michael Tripolt

4 VertreterInnen der Österreichischen Gesundheitskasse

Vinzenz Harrer | Dr.in Ingrid Totz

Ing. Josef Harb | Andreas Martiner

Mag.ª Andrea Hirschenberger | Mag. Robert De Montmorency

Dr. Ulrich Tumler

1 VertreterIn der bundesweiten Sozialversicherungsträger

Dir.in Christa Hörzer | Dr. Wolfgang Seidl

1 VertreterIn des Bundes – Vetorecht

Dr.in Silvia Türk | Mag. Gerhard Embacher, Mag. Thomas Worel

Wirtschafts- und Kontrollausschuss

Der Wirtschafts- und Kontrollausschuss wurde im Juni 2009 als Ausschuss der Gesundheitsplattform Steiermark eingerichtet. Die derzeit gültige Geschäftsordnung wurde am 22. November 2017 im Rahmen der 39. Sitzung der Gesundheitsplattform Steiermark beschlossen. Die Novellierung war aufgrund von Änderungen gem. § 15 Abs. 9 Stmk. Gesundheitsfondsgesetz 2017, StGFG 2017 (LGBl. Nr. 2/2018) erforderlich.

Der Wirtschafts- und Kontrollausschuss setzt sich aus zwei nominierten Mitgliedern der Gesundheitsplattform zusammen, die von der/dem Vorsitzenden der Gesundheitsplattform bestellt werden, und zwei nominierten Mitgliedern der Gesundheitsplattform, die von der/dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gesundheitsplattform bestellt werden. Im November 2012 wurde das Gremium um je eine/einen Vertreter/in der für Finanzen zuständigen Organisationseinheit des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung sowie einer/einem von der Sozialversicherung namhaft zu machenden Vertreter/in aus dem Finanzbereich erweitert. Aufgrund der Novellierung im November 2017 ist seit Juni 2018 eine Vertretung der für das Krankenanstaltenwesen zuständigen Organisationseinheit des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung nominiert. Diesen Vertreter/innen kommt kein Stimmrecht zu.

Der Wirtschafts- und Kontrollausschuss ist grundsätzlich zur Überwachung der wirtschaftlichen Tätigkeit des Gesundheitsfonds eingerichtet und hat seine Sitzungen regelmäßig, mindestens zweimal jährlich, abzuhalten. Insbesondere kommen ihm folgenden Aufgaben zu:

  1. Überwachung des ökonomischen Vorgehens im Sinne der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit;
  2. Überprüfen des Voranschlages;
  3. Überwachung der Abschlussprüfung;
  4. Prüfung des Jahresabschlusses für das zuständige Gremium;
  5. Vorberatung zustimmungspflichtiger Rechtsgeschäfte (insbesondere lt. § 5 Abs. 3 der Geschäftsordnung der Geschäftsführung);
  6. Beratung und Beschluss von Veranlagungsgeschäften gem. § 5 Abs. 3 lit. j der Geschäftsordnung der Geschäftsführung nach Maßgabe der Richtlinie zur risikoaversen Veranlagung.

Der Wirtschafts- und Kontrollausschuss kann nur in Bezug auf Veranlagungsgeschäfte Beschlüsse fassen. Hinsichtlich aller anderen zuvor genannten Aufgaben werden von ihm nur Empfehlungen zur Vorbereitung der Sitzungen der Gesundheitsplattform gefasst. Diese Empfehlungen werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Gemäß der Richtlinie zur risikoaversen Veranlagung ist für die Auswahl der Veranlagungsgeschäfte ein übereinstimmender Beschluss des Wirtschafts- und Kontrollausschusses und der Geschäftsführung des Gesundheitsfonds Steiermark erforderlich. Der/die Vorsitzende bzw. sein/e Stellvertreter/in hat der Gesundheitsplattform regelmäßig, mindestens jedoch vor Beschlussfassung über den Voranschlag und den Rechnungsabschluss zu berichten bzw. allfällige Handlungsempfehlungen abzugeben.

Mitglieder: Wirtschafts- und Kontrollausschuss

Land Steiermark

LAbg. Klaus Zenz

LAbg. Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.Dr.in rer.nat. Sandra Holasek

Sozialversicherung

Mag. Robert De Montmorency

Dr. Wolfgang Seidl

Finanzabteilung der Sozialversicherung (Vertreter ohne Stimmrecht)

Mag.a Gudrun Brandl

Fachabteilung Gesundheit und Pflegemanagement des Landes (Vertreter ohne Stimmrecht)

Mag.a Barbara Kaller

Finanzabteilung des Landes (Vertreter ohne Stimmrecht)

Mag. Hans-Peter Ortner

Ausschuss lt. Ärztegesetz

Ausschuss zur Gründung einer Gruppenpraxis

Mit der Novelle zum Ärztegesetz 1998 (14. Ärztegesetz-Novelle) bzw. zum Zahnärztegesetz, BGBl. Nr. 61/2010, wurden im Bereich der ambulanten Versorgung auch im Hinblick auf eine Entlastung der Spitalsambulanzen niedergelassenen und angestellten (Zahn-)ÄrztInnen neue Organisationsformen ermöglicht, um sowohl fachgleich als auch fächerübergreifend gemeinsam Leistungen erbringen zu können. Die Regelung der ärztlichen Gruppenpraxis in den §§ 52a und 52b Ärztegesetz 1998 sowie §§ 26 und 26a Zahnärztegesetz hat durch diese Novellierung eine grundlegende Neupositionierung im Rahmen der ambulanten Gesundheitsversorgung erfahren. § 52b Ärztegesetz (bzw. § 26a Zahnärztegesetz) enthält das Gründungsregime für Gruppenpraxen. Die Gründung einer Gruppenpraxis und die Aufnahme der ärztlichen Berufsausübung in einer Gruppenpraxis ist an die Erfüllung spezifischer Zulassungsvoraussetzungen – erforderlichenfalls auch im Rahmen eines Zulassungsverfahrens gemäß § 52c leg. cit. bzw. § 26b leg. cit. – gebunden.

Laut § 52b Abs. 1 Z 2 lit. a in Verbindung mit § 52b Abs. 2 Ärztegesetz und lt. § 26a Abs. 1 Z 2 lit. a iVm § 26a Abs. 2 Zahnärztegesetz benötigen (Zahn-)ÄrztInnen, die bereits einen Einzelvertrag mit der örtlich zuständigen Gebietskrankenkasse haben, eine schriftliche (wechselseitige) Zusage von der örtlich zuständigen Gebietskrankenkasse über den Abschluss eines Gruppenpraxis-Einzelvertrages. Die Gebietskrankenkasse hat bei der Erteilung dieser Zusage auf den Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) Bedacht zu nehmen. Diese Zusage ist dem Landeshauptmann anzuzeigen. Mit der Anzeige hat der Landeshauptmann unverzüglich die jeweilige Landesgesundheitsplattform im Rahmen eines Ausschusses zu befassen. Aus den Erläuterungen zur Novellierung geht hervor, dass davon ausgegangen wird, dass der Ausschuss aus Vertretern des Landes, der Sozialversicherung und der ärztlichen Interessenvertretung besteht.

Gemäß § 52b Ärztegesetz sowie
§ 26a Zahnärztegesetz

Mitglieder: Ausschuss lt. Ärztegesetz

Land Steiermark

LAbg. Barbara Riener

Ersatzmitglied: LAbg. Prof.in Dr.in Sandra Holasek

Sozialversicherung

Dr. Robert Gradwohl

Ersatzmitglied: Mag. Gernot Leipold

Ärztekammer für Steiermark

Mag. Horst Stuhlpfarrer, MPH

Ersatzmitglied: Dr. Johannes Greimel

Zahnärztekammer für Steiermark

DDr. Christof Ruda

Ersatzmitglied: Dr.in Veronika Scardelli

Qualitätssicherungs-
kommission

Die Qualitätssicherungskommission Steiermark (kurz QSK) wurde als institutions-, sektoren- und berufsgruppenübergreifender Fachbeirat der Gesundheitsplattform Steiermark eingerichtet um diese bei der Initiierung und Umsetzung qualitätsrelevanter Fragestellungen zu unterstützen. Die QSK Steiermark arbeitet auf Basis einer Geschäftsordnung. Die Mitglieder der QSK setzen sich aus VertreterInnen der Institutionen und Berufsgruppen, sowie der PatientInnen- und Pflegeombudsschaft Steiermark, des Fachbeirats für Gendergerechte Gesundheit und des Gesundheitsfonds Steiermark zusammen.

Es wird ein jährliches Arbeitsprogramm erstellt, welches der Gesundheitsplattform zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Zur Umsetzung des Arbeitsprogramms hat die QSK die Möglichkeit, Arbeitsgruppen einzuberufen und die dafür erforderlichen Mitglieder zu nominieren.

Die gesetzliche Grundlage zur Einrichtung einer Qualitätssicherungskommission auf Landesebene findet sich in der Vereinbarung gem. Art. 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens.

Aufgaben der Qualitätssicherungskommission:

  • Die Vorbereitung und Initialisierung der Umsetzung von über die Mindestanforderungen des Bundes hinausgehenden landesweiten Qualitätsvorgaben und Qualitätsindikatoren

  • Monitoring der Einhaltung über wesentliche laufende Qualitätsaktivitäten und Qualitätsprojekte durchzuführen

  • Die Beratung der Gesundheitsplattform durch die

    • Erstellung von Expertisen und Stellungnahmen zu Qualitätsthemen
    • Einbringung von Vorschlägen und Innovationen zu Qualitätsthemen
    • Ausarbeitung von qualitätspolitischen Steuerungsmodellen
  • Fragen der Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen und der ordnungsgemäßen Dokumentation im Bereich der Fondskrankenanstalten

Institution & Berufsgruppen

Mitglieder: Qualitätssicherungskommission

Vorsitzende/r

Gesundheitsfonds Steiermark

Dr. Johannes Koinig

PatientInnenvertreterIn

PatientInnen- und Pflegeombudsschaft

Dr.in Michaela Wlattnig

VertreterInnen der Institutionen

Steiermärkische Krankananstaltengesellschaft m.b.H.

Mag. Franz Hütter

Vertretung: Dr. Friedrich Untersweg, MPH

Unfallkrankenhäuser

Dr. Herbert Kaloud

Sonstige Fondsspitäler

Hon. Prof. (FH) Dipl.-HTL-Ing. Mag.
Dr. Gerd Hartinger, MPH MBA
Vertretung: ÄDir. Prim. Priv. Doz. Dr. Geza Gemes

Privatspitäler / Institute

Prim. Dr. Franz Schwarzl
Vertretung: Prim. Dr. Michael Hessinger

Medizinische Universität Graz

Univ. Prof.in Dr.in Freya-Maria Smolle-Jüttner

Sozialversicherungsträger

Prim. Dr. Reinhold Pongratz, MBA
Vertretung: Dr.in Heidelinde Jakse

BerufsgruppenvertreterInnen

Intramural tätige ÄrztInnen/ Ärztekammer

Dr. Eiko Meister
Vertretung: Dr. Helmut Rudolf Gallent

Extramural tätige ÄrztInnen/ Ärztekammer

Dr. Robert Mader
Vertretung: Dr. Reinhold Glehr

Intramurale Pflege

Mag.a Marianne Raiger
Vertretung: Karoline Riedler

Extramurale Pflege

Dr. Robert Mader
Vertretung: Dr. Reinhold Glehr

PharmazeutInnen

Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger
Vertretung: Mag.a pharm. Dr.in Alexandra Mandl

VertreterIn Fachbeirat für gendergerechte Gesundheit

Fachbeirat für Frauengesundheit

Dr.in Heidelinde Jakse

Fachbeirat für gendergerechte Gesundheit

Der Gesundheitsfonds Steiermark bekennt sich zu einer qualitätsvollen und sicheren, zielgruppenspezifischen und gendergerechten Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.

In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass das biologische Geschlecht und Gender als die soziale Geschlechterrolle wesentlich die Gesundheit von Frauen und Männern bestimmen. Unterschiede treten dabei vor allem hinsichtlich der Lebenszusammenhänge, des Empfindens des Gesundheitszustandes, des Risikoverhaltens, der Wahrnehmung von Gesundheit, Krankheit und Behinderung auf. Auch ist der Zugang zu medizinischen und öffentlichen Gesundheitseinrichtungen von den Geschlechtern unterschiedlich. Im Bewusstsein um diese Gegebenheiten und die Notwendigkeit auch im Sinne der Charta des Zusammenlebens in Vielfalt des Landes Steiermark sollen diese Aspekte in die Maßnahmen des Gesundheitsfonds Steiermark Eingang finden.

Dies kann nur unter enger Zusammenarbeit aller relevanten Institutionen, Sektoren und Berufsgruppen erreicht werden. Der Gesundheitsfonds Steiermark fördert diese interdisziplinäre Zusammenarbeit durch die Etablierung eines Fachbeirates für gendergerechte Gesundheit. Dieser bringt die Erfahrungen aus der Praxis, die Expertise der Fachbeiratsmitglieder und die Forschungsergebnisse zu geschlechterspezifischer Medizin und Gendergesundheitsforschung über die Gesundheitsplattform Steiermark in das steirische Gesundheitssystem ein.

Darüber hinaus zeigt sich die generelle Bedeutung der Gleichstellung von Frauen und Männern in zahlreichen nationalen, internationalen und europäischen Normen, herauszustreichen sind in diesem Zusammenhang Art. 23 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union sowie Art. 7 B-VG.​

Aufgabenbereiche des Fachbeirates

Der Fachbeirat für gendergerechte Gesundheit ist ein interdisziplinär arbeitendes Fachgremium, das die Gesundheitsplattform bei der Erfüllung der aufgeben für Gendergerechtigkeit bei der Gesundheitsversorgung sowie Gesundheitsförderung und Prävention unterstützt. Österreichweit ist der Fachbeirat für gendergerechte Gesundheit einzige Gremium mit dieser Funktion.

Der Fachbeirat für gendergerechte Gesundheit erfüllt folgende Aufgaben:

  1. Mitarbeit an bundesweiten Aktivitäten zum Thema gendergerechte Gesundheitsversorgung
  2. Monitoring der Forschungsaktivitäten und -ergebnisse zu genderspezifischer Gesundheitsversorgung ​
  3. Beratung der Gesundheitsplattform durch
    • Erstellung von Expertisen und Stellungnahmen zu diversen Themen unter dem Aspekt der gendergerechten Gesundheitsversorgung, -förderung und Prävention.
    • Einbringen von Aktivitäten und Projekten, die die Umsetzung einer genderspezifischen Gesundheitsversorgung, -förderung und Prävention in der Steiermark voranbringen​
    • Förderung einer gendergerechten Perspektive auf Gesundheit in der Gesundheitsplattform als Querschnittsaufgabe
  1. Au​fbereiten von Statistiken zur Darstellung von Gendergerechtigkeit in der Leistungserbringung

Die Zusammensetzung des Fachbeirates erfolgt nach folgenden Kriterien:

  • Fachkompetenz Gendergesundheit
  • Interdisziplinarität
  • Feldkenntnis
  • Kompetenz in Frauen- und Männergesundheit
  • Repräsentanz unterschiedlicher Bereiche

Mit Mitglieder des Fachbeirates sind ExpertInnen ihres jeweiligen Arbeitszusammenhanges, aber auch persönlich Betroffene, Behandelte und VertreterInnen der Zielgruppe.

Mitglieder des Fachbeirates für gendergerechte Gesundheit

Institution / Funktion

Mitglied

Vorsitzende

DSA Lisa Rücker

FH JOANNEUM

Dr.in Eva Adamer-König

Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

Dr.in Almut Frank, MPH

Frauengesundheitszentrum

Dr.in Felice Gallé

Karl-Franzenz-Universität, Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung

Dr.in Barbara Hey

Österreichische Gesundheitskasse

Dr.in Heidelinde Jakse

Land Steiermark Abteilung 8, Gesundheit und Pflegemanagement

DGKS Monika Klampfl-Kenny, MPH

Österreichische Gesundheitskasse

Mag.a (FH) Verena Krammer

Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark

Mag. (FH) Stefan Pawlata

Medizinische Universität Graz, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie

a.o.Univ.- Prof.in Dr.in med. Éva Rásky, MME

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Steiermark, Konsumentenschutz

Mag.a Bettina Schrittwieser

Ärztekammer Steiermark

a.o.Univ.- Prof.in Dr.in Heidi Stranzl-Lawatsch

Steirische Gesundheitskonferenzen

Ziel der steirischen Gesundheitskonferenzen ist die Weiterentwicklung der Gesundheitspolitik unter Einbindung von ExpertInnen und wesentlichen AkteurInnen aus dem Gesundheitswesen.

Gesundheitskonferenz 2019
Gesundheitskonferenz 2018
Gesundheitskonferenz 2017
Gesundheitskonferenz 2016