Gesund versorgt

Hospiz- und Palliativversorgung in der Steiermark

Hospiz- und Palliativversorgung ist im steirischen Gesundheitswesen im Sinne der abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung integriert. Ein flächendeckender und gerechter Zugang zu den Möglichkeiten der spezialisierten Hospiz- und Palliativversorgung ist für alle, die das brauchen, sichergestellt. In der Steiermark verfügen wir über spezialisierte Betreuungsformen für die palliativmedizinische Versorgung von Erwachsenen und auch von Kindern.

Es gibt in der Steiermark am LKH Rottenmann, LKH Murtal (Standort Knittelfeld), LKH Hochsteiermark (Standort Leoben), LKH Univ.-Klinikum Graz, KH Elisabethinen Graz und LKH Fürstenfeld eigene Palliativstationen, mit insgesamt 48 Betten. Auch die stationären Hospize, wie das Albert Schweitzer Hospiz, das Vinzidorfhospiz der Elisabethinen und das Hospiz St. Elisabeth mit insgesamt 14 Betten runden die Versorgung unserer PatientInnen ab.

Derzeit verfügt die Steiermark über 10 Palliativkonsiliardienste, 9 Mobile Palliativteams und 32 Hospizteams. Die palliativmedizinische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene läuft im Kinderzentrum am LKH Univ.-Klinikum Graz und in der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am LKH Hochsteiermark (Standort Leoben).

Für die Weiterentwicklung und Abstimmung zwischen den Hospiz- und Palliativeinrichtungen der Steiermark ist die Organisationseinheit „Koordination Palliativbetreuung Steiermark“ zuständig, die in der KAGes eingerichtet wurde.

Weitere Infos finden Sie unter www.palliativbetreuung.at.

Caritas Marienambulanz

Die Caritas Marienambulanz bietet niederschwellige allgemeinmedizinische Erst- und Grundversorgung für Menschen, die keine Krankenversicherung haben (In- und AusländerInnen) und für Menschen, die zwar versichert sind, welche aber aus unterschiedlichen Gründen die Schwelle in das öffentliche Gesundheitswesen nicht überwinden können. Niederschwelligkeit bedeutet: keine Terminvereinbarung für die allgemeinmedizinische Sprechstunde, keine E-Card-Pflicht, Minimierung der Sprachbarriere mittels DolmetscherInnen, respektvoller Umgang, bei Bedarf Medikamentenmitgabe. Weitere Angebote: Frauensprechstunde, Psychiatriesprechstunde, Zahnambulanz, Diabetesambulanz.

Weiter Infos finden Sie unter www.caritas-steiermark.at/marienambulanz/.

Wachkoma Albert Schweizer Klinik

Patienten (ab dem 18. Lebensjahr) mit einem Zustand nach Schädel-Hirn-Verletzung, einer zerebralen Hypoxie oder einer anderen schweren Großhirnschädigung, bei denen es zu einem Unresponsive Wakefulness Syndrom (Wachkoma) im Vollbild oder in einer frühen Remissionsphase gekommen ist und Patienten im Minimally Concious State sowie im Locked-In-Syndrom werden aus einer Akutkrankenanstalt auf die Appallic Care Unit 1 – Wachkomastation „Gerstenbrand“ der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz übernommen.

Weitere Infos finden Sie unter www.ggz.graz.at/de/Leistungen/Apallic-Care-Unit-ACU-Wachkoma.