Die Qualitätssicherungskommission

Die Qualitätssicherungskommission (QSK) ist ein Fachgremium, das zur Erreichung einer qualitativen und sicheren Versorgung der Bevölkerung beitragen soll. Grundlage für die Aktivitäten der QSK bildet ein im Juni 2009 beschlossenes Strategiekonzept zu Qualitätsthemen im steirischen Gesundheitswesen. Dieses Strategiekonzept wurde in enger Zusammenarbeit aller relevanten Institutionen, Sektoren und Berufsgruppen erarbeitet.
Schwerpunkte des Strategiekonzepts
  • Steigerung der PatientInnensicherheit
  • Verbesserung der Kommunikations- und Informationsstrukturen/e-Health
  • Ausbau adäquater und qualitätsgesicherter PatientInneninformationen
  • Weiterentwicklung von Qualitätsindikatoren im Gesundheitsbereich
  • Ausbau der Leitlinienarbeit
Die QSK soll die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen schaffen, damit auf deren Basis die erarbeitete Qualitätsstrategie sektorenübergreifend umgesetzt und weiterentwickelt werden kann. 
 
Mitglieder der QSK
Zur Umsetzung der Qualitätsstrategie wurde die gesetzliche Möglichkeit der Vereinbarung gem. Art. 15a B-VG genutzt und auf Landesebene eine Qualitätssicherungskommission eingerichtet.
Diese Kommission soll eine institutions-, sektoren- und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen, sich qualitätsrelevanten Fragestellungen annehmen und als Informationsdrehscheibe für alle PartnerInnen des steirischen Gesundheitswesens dienen.
Im November 2009 hat sich die QSK konstituiert. Für die Mitarbeit in der QSK wurden von den vertretenen Institutionen und Berufsgruppen die folgenden Mitglieder nominiert:
 
 
MitgliederVertretene Institutionen und Berufsgruppen
Vorsitzender der QSK: Dr. med. Johannes Koinig (Gesundheitsfonds Steiermark)
PatientInnenvertreterIn
Mag.a Renate Skledar
Vertretung: Mag.a Waltraud Engler
PatientInnen- und Pflegeombudschaft
VertreterInnen der Institutio
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Prim. Dr. Reinhold Pongratz
Vertretung: Dr. in Heidelinde Jakse
Ambulatorien / Sozialversicherung
Mag. Franz Hütter Stmk. KAGes
Dr. Herbert Kaloud Unfallkrankenhaus
Mag. Robert Schober
Vertretung: OA Dr.in Martina Lemmerer
Sonstige Fondspitäler
Prim. Dr. Franz Schwarzl
Vertretung: Prim. Dr. Michael Hessinger
Privatspitäler/Institute
Univ.-Prof.in Dr.in Freya-Maria Smolle-JüttnerMedizinische Universität Graz
BerufsgruppenvertreterInnen
Dr. Eiko Meister
Vertretung: Dr. Helmut Gallent 
Intramural tätige ÄrztInnen/ Ärztekammer
Dr. Robert Mader
Vertretung: Dr. Reinhold Glehr
Extramural tätige ÄrztInnen/ Ärztekammer
Mag.a Marianne Raiger
Vertretung: MMag. a Erika Stelzl
Intramurale Pflege
Mag.a Brigitte Schafarik
Vertretung: Mag. Gerald Mussnig
Extramurale Pflege
Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger
Vertretung: Mag.a pharm. Beatrix Gleixner
PharmazeutInnen
VertreterIn Fachbeirat für Frauengesundheit
a.o.Univ.- Prof.in Dr.in med. Eva Rasky, MME Fachbeirat für Frauengesundheit

Als Vorsitzender der QSK wurde Herr Dr. med. Johannes Koinig (stellvertretender Geschäftsführer des Gesundheitsfonds Steiermark & Leiter des Bereichs Planung, Steuerung und Qualität) bestel
lt.

K
1.  Vorbereitung und Initialisierung der Umsetzung von Standards und Qualitätsvorgaben seitens des BIQG über die Mindestanforderungen des Bundes hinausgehendenlandesweiten Qualitätsvorgaben und Qualitätsindikatoren
    2. Monitoring der Einhaltung von Qualitätsvorgaben und Qualitätsindikatoren
3. Vorbereitung, Initialisierung und Koordination der Umsetzungen von Qualitätsaktivitäten und -projekten auf Landesebene.  In diesem Zusammengang hat die QSK ein regelmäßiges Monitoring über wesentliche laufende Qualitätsaktivitäten und -projekte durchzuführen. z.B:
  • Vorbereitung,
  • Initialisierung und intersektorale/ interinstitutionelle Abstimmung von Aktivitäten im Aufbau und der Weiterentwicklung des Risiko- und Fehlermanagements
4. Beratung der Gesundheitsplattform durch die
  • Erstellung von Expertisen und Stellungnahmen zu Qualitätsthemen
  • Einbringung von Vorschlägen und Innovationen zu Qualitätsthemen
  • Ausarbeitung von qualitätspolitischen Steuerungsmodellen
5. Qualitätsberichterstattung

6. Fragen der Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen und ordnungsgemäßen Dokumentation im Bereich der Fondskrankenanstalten (wird durch die medQK wahrgenommen)

Die QSK ist verpflichtet ein Arbeitsprogramm fest zu legen, in welchem die Art und der Umfang der seitens der QSK für ein Jahr geplanten Vorhaben definiert werden. Das Arbeitsprogramm ist als Vorschlag von der QSK zu erstellen und wird durch die Gesundheitsplattform jährlich im Voraus beauftragt. Grundsätzlich tagt die QSK viermal jährlich, wobei bei Bedarf zusätzliche Sitzungen abgehalten werden können. Darüber hinaus hat die QSK zur Bearbeitung der festgelegten Arbeitspakete oder relevanter Fragestellungen die Möglichkeit temporäre und ständige Arbeitsgruppen einzurichten.
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